Unser „Lerntrakt“

Gelernt wird in der Hegelschule natürlich überall. Als eine besondere Möglichkeit für selbstständiges und selbstverantwortliches Lernen wurde im Jahr 2008 unser sogenannter „Lerntrakt“ geschaffen, bestehend aus Lernwerkstatt, Computerraum, Schülerbücherei und Spielezimmer in unmittelbarer Nachbarschaft.

„Gemeinsame Sache machen“ in der Lernwerkstatt bild1Die Lernwerkstatt der Hegelschule existiert bereits seit 2008 und ist seitdem ein sehr beliebter „Lernort“ für unsere Hegelschüler aller Klassenstufen und Klassenformen. Die Lernwerkstatt ist in drei Bereiche aufgeteilt: den Bereich „Sinne“, bei dem die Kinder basale motorische Fertig- und Fähigkeiten trainieren können, den Bereich „Strategie“, der hauptsächlich aus Spielen und Übungen aus der Geometrie besteht und den Bereich „Sache“. Hier wurde jedes Jahr ein neues Thema aufbereitet, wie z.B. im Schuljahr 2011 / 2012 das Thema „Magie und Zaubertricks“ oder im Schuljahr 2012 / 2013 das Thema „Luft“.

Eine Lernwerkstatt unterliegt einem ständigen Wandel und muss auch immer wieder neu an die Bedürfnisse einer Schule angepasst werden. So beschloss das Lernwerkstattteam den Bereich „Sache“ zu verändern. Passend zu unserem Schulprofil „Inklusion“ wurde aus dem Bereich „Sache“ ein neuer Bereich, die „Gemeinsame Sache“.

Die Idee, die hinter diesem Bereich steht, ist, dass die Schüler auf vielfältigste Weise Erfahrungen sammeln können, wie schön und wichtig es sein kann, zusammenzuarbeiten und zusammenzuhalten. Grundlage dafür ist eine intensive Sprach- und Reflexionsarbeit. Das Konzept hierfür wurde gemeinsam vom Lernwerkstattteam entwickelt und dem Lehrerkollegium in einer Konferenz vorgestellt. Seitdem können nun viele Schüler „gemeinsame Sache“ machen und wertvolle Erfahrungen sammeln.bild2

Ein gutes Gefühl, wenn man gemeinsam eine Aufgabe erfolgreich bewältigt!

Die Schülerbücherei

„Lesen ist zwar nicht alles, aber ohne Lesen ist alles nichts!“

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Wir alle wissen, dass regelmäßiges Lesen und Vorlesen von und aus Büchern sowie das Aufnehmen und Verstehen von Texten von Anfang an eine zentrale Aufgabe zur Entwicklung von Lesefähigkeit und Lesemotivation der Schüler ist. Ganz im Sinne dieses Grundsatzes nimmt die Leseförderung an unserer Schule einen wichtigen Platz ein!

bild4Schon seit vielen Jahren gibt es an der Hegelschule eine Schülerbücherei. Immer am Montag und am Mittwoch vor Beginn des Unterrichts von 7.45 Uhr bis 8.00 Uhr können Kinder in Büchern stöbern, schmökern, reinschnuppern und natürlich auch lesen und ausleihen. Die Auswahl ist groß, und es finden sich viele Bücher zu unterschiedlichen Themen und Schwerpunkten. So haben Kinder die Wahl zwischen Sach – und Bilderbüchern, Geschichten und Märchen, Abenteuerbüchern …es ist wirklich für jeden etwas dabei!

Doch wie soll man sich in so einer Bücherei nur zurechtfinden?

Einige Schüler arbeiten mit großem Engagement regelmäßig in der Schülerbücherei mit. Sie sind bereits vor Unterrichtsbeginn anwesend und organisieren die Ausleihe. Außerdem beraten sie vor allem Erstleser, welche Lektüre denn empfehlenswert sei. Auch bei geplanten Neuanschaffungen werden sie selbstverständlich gefragt.bild3

Weil so viel Organisation nicht nebenbei zu erledigen ist, treffen sich die „Bücherwürmer“ jeden Mittwoch und besprechen -im Rahmen einer einstündigen Arbeitsgemeinschaft- was zu tun ist. Auch die „Ausbildung zum Leseberater“ findet in dieser Zeit statt. Hier werden auch alle Aktionen rund ums Buch besprochen.

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Rotkäppchen, Pippi, Sams und Co – Verkleidet als berühmte Buchgestalten besuchen die Bücherwürmer alljährlich die ersten und zweiten Klassen, um dort für die Schülerbücherei zu werben. In Form kurzer Rätsel stellten sie sich den Schülern vor, diese mussten dann die Namen der dargestellten Figur erraten. Kein Problem bei so prominenten Gästen.